Archiv für März 2008

Hausmannskost mit Internet Explorer 8…

… sieht nicht so nett aus:

So soll es aussehen:

Auch Flickr wirkt scheußlich und meine Blog-Verwaltung (WordPress Dashboard) kann ich gar nicht verwenden. Der Grund: Beim IE 8 hat sich Microsoft nach eigenen Aussagen entschlossen, so standardgenau wie möglich zu werden. Das kostet natürlich erstmal Kompatibilität, denn viele Webseiten rechnen beim IE mit Fehlern und passen ihre Seiten dementsprechend an. Jetzt müssen sie erstmal wieder umdenken… Für den Übergang gibt es im IE 8 einen Panik-Button (“Emulate IE7″), der aber einen Neustart des Programms erfordert.

Wer es selber ausprobieren möchte. Aber Achtung, der IE 8 Beta 1 ersetzt den vorhandenen IE.

Mediterranes Rinderragout

Was ist der Unterschied zwischen Gulasch und Ragout? Eine kleine Netzrecherche hat leider keine klare Definition geliefert. Wahrscheinlich werden beide Begriffe einfach synonym verwendet. Für mich ist Gulasch ein ungarisches Gulasch mit viel Zwiebeln und relativ suppig. Ragout verbinde ich hingegen mit einer festeren Konsistenz. Ragout fin schließlich besteht aus Kalbfleisch und hat eine weiße Sauce. Am Wochenende habe ich mich für ein Ragout aus Rindfleisch entschieden, das mit Mittelmeerkräutern gewürzt ist.

700g Rindergulasch
Dicke Scheibe geräucherter Speck
Knochen
2-3 dicke Karotten
2 Selleriestangen
3-4 Frühlingszwiebeln mit Grün
Eine kleine Petersilienwurzel
Eine Tomatendose
Eine dreiviertel Flasche Syrah
Sherry
Knofi
Eine Handvoll Nüsse
Ein paar Oliven
Kräuter (Thymian, Oregano, Paprikapulver, Lorbeer etc)
Eine Tasse Milch
Petersui, Pfeffer, Muskatnuss

Speck und Fleisch würfeln und mit dem Knochen portionsweise in Olivenöl anbraten. Beiseite legen. Dann im selben Topf das fein gewürfelte Gemüse anbraten. Fleisch, Speck und Knochen wieder dazu, mit den Tomaten ablöschen und alles einkochen lassen. Dann mit Sherry und Rotwein ablöschen. Der Wein sollte tanninhaltig und kräftig sein (z.B. Syrah aus Südfrankreich). Die Konsistenz darf wie gesagt nicht zu suppig werden. Knofi dazu. 2,5 bis 3 Stunden kochen lassen. Eine halbe Stunde vor Schluss Nüsse, Oliven und Kräuter dazu. Immer wieder mit etwas Milch aufgießen. Zum Schluss die Petersilie etc. drüber streuen. Als Beilage eignen sich Bandnudeln.

Zum Essen passt derselbe Wein, mit dem gekocht wurde. Wir hatten einen Château Mauleon 2006 aus dem französischen Südwesten (AC Caramany). Ein junger, frischer, kräftiger etwas rustikaler Roter mit schönen Blaubeer- und Eichenaromen. Der hohe Alkoholgehalt (13,5%) schlägt sowohl im Aroma als auch im Geschmack etwas durch.

Wintersaubloggen am Mittwoch

Saubloggen am Mittwoch:

Eltern, Teenager und Alkohol

Gerade gibt es im Wein-Blog der NY Times eine recht interessante Debatte um die Frage, ob man als Eltern seinen älteren Kindern Wein zum Essen erlauben soll oder nicht. Das ist eine schwierige Frage, die ich mir gelegentlich stelle, obwohl keines meiner Kinder das Alter erreicht hat, wo sie relevant wäre. Ich tendiere zum Ja, wenn die Kinder von sich aus danach verlangen, ein gewisses Alter vorausgesetzt (14, 15, 16?). Denn ich glaube, dass man einen maßvollen, auf den Genuss zielenden und kulturell gestützten Umgang mit Alkohol durchaus in der Familie einüben und ritualisieren kann. Das schließt natürlich nicht aus, dass sich Teenager betrinken werden, denn sie wollen ihre Grenzen selbst austesten. Aber es verankert — so hoffe ich — nachhaltig ein gewisses positives Vorbild.

Wie sieht die Alternative aus: Ich und meine Frau sitzen abends zum fetten Braten bei einem Glas Roten und die (älteren) Kinder kriegen Wasser. Die Begründung kann nur lauten, Alkohol ist gefährlich, führt zur Sucht und schadet dem Charakter. Er macht aggressiv, erhöht das Unfallrisiko, das Schwangerschaftsrisiko, schadet der Leber und dem Notenschnitt. Alles zugegeben. Doch dann werde ich mir anhören müssen: Du trinkst doch auch! Dann werde ich sagen, aber nur maßvoll und von einem gewissen Genussstil getragen. Vielleicht fragen meine Kinder dann, warum gibst Du uns diese Chance nicht? — Ja, warum eigentlich nicht, denke ich mir. Negative Vorbilder werden sie bei Mitschülern und in den Medien genügende bekommen. Dem lässt sich meiner Meinung nach mit Einüben der richtigen Art und Weise im Umgang mit Alkohol besser entgegenwirken als mit starren Verboten.

Mit Mephisto aus der roten Hölle

Vor 200 Jahren erschien Goethes Faust. Das ist Grund genug, die folgende Flasche zu öffnen: Ein Faust-Tröpfle Spätburgunder 2005 aus Staufen im Breisgau, wo Faust angeblich sein Ende fand:

Was den Trinker erwartet ist jedoch feurig wie die Hölle selbst, so dass das Tröpfle eher mit Mephisto aus der Unterwelt gekommen ist, um das Homunculus zu erfreuen, als dass es in der kargen Gelehrtenstube den klaren Geist des Magister Faustus benebelt sollte. Denn am Anfang war die Kraft: mit 13,5 Prozent ist er nicht ganz ohne, hat aber genug Statur, um den Alkohol zu stützen. Hinzu kommt eine deutliche Süße, von der die Hexen der Walpurgisnacht noch heute schwärmen.

Die Farbe ist ein helles Kirschrot, die Aromen sind kräftig, sanfte Fasstöne, Karamell, rauchig, Kirschkompott, Cocktailkirsche, Erdbeere, Himbeere, Schokolade, Nougat, Zimt, Nelke, ausgeprägt mineralisch. Im Geschmack eine frische Säure, feurig, aber gut eingebunden, leicht süß, saftig, Johannisbeere, Rauch, weiche Tannine, rund, lang. Insgesamt eben recht feurig und süß, wird von den dichten Aromen aber getragen. Kein schlechter Wein, doch mein Geschmack ist er nicht. Heinrich, mir graut vor Dir…

Pouilly-Fume 2005

Das ist ein Sauvignon Blanc in seiner Reinform: Pouilly-Fumé Domaine de la Forge von der Loire. Hochgradig elegant, rein, ein Wein, der einem nie über wird, für einen Alltagswein leider etwas zu kostspielig. Hellgold. Intensives Aroma, rein, frische, echte Frucht, so rein, wie Früchte oft selbst nicht duften, wuchtig mineralisch, Zitrus- und Tropenfrüchte, Maracuja, Mandarinen, reife Aprikose, grüne Haselnuss, Löwenzahn. Im Geschmack geschmeidige Säure, trocken, runder Körper, extraktreich, Aprikose und Kokos, langer Nachhall. Vom Alter noch nichts zu spüren. Ein großer Wein aus einem großen Jahr (2005).

Abgang wie siebenhundert nackte Zwerge

Eine Degustationsnotiz: “Recht frühreif, aber schon von Charakter! Ein starkes Rückgrat aus Walnuss und Erdbeere – blümerant, aber auf eine erdige, ehrliche Art. Ein Echo aus Lakritz hallt lange am Zäpfchen nach und seilt sich dann tief in die Speiseröhre ab. Ein Reifeton, der schmeckt wie eine alte Geige, die ein vertrautes Wiegenlied spielt. Der unvermeidliche Pfirsich, der in jedem Roten lungert, aber paniert mit mürbem Keks. Da ist Kerzenfett. Neuschnee. Spekulatius. Wenig Finesse, dafür eine burschikose Säure, die etwas breitschultrig ist in den Kanten, aber korrekt ins Holz nagelt. Ich schmecke junges Leder, rostiges Eisen, feuchten Teppich, Fensterkitt und Tannennadeln. Auch Gänsebraten und den Brombeerpudding meiner toten Großmutter. Der Körper hat Volumen, aber ich würde ihn nicht als dick, sondern eher als vollschlank bezeichnen, mit viel zu großen Füßen. Eine Olivenölspur schmiert seinen Abgang,welcher lang und breit ist, wie der Ton einer uralten Totenglocke, der in den unterirdischen Gewölben einer Katakombe verklingt, in der siebenhundert nackte Zwerge fasten.”

So schön kann ich keinen Wein beschreiben, aber Walter Moers kann es. Zitat aus: Der Schrecksenmeister. Zitiert nach Seelenruhig.

Partysnack: Blätterteigstangen mit eingerolltem Schinken

Blätterteigstangen sind ein sehr dankbares Mitbringsel für eine Party: schnell gemacht, gut transportfähig und vor Ort sehr beliebt. Meine Lieblingsvariante ist die mit eingerolltem Schinken. Schinken und Teig sind ineinander verwickelt und werden durch das Backen schön knusprig. Außerdem passen sie zu so gut wie jedem trockenen Wein.

Eine Platte Blätterteig
Vier Scheiben rohgeräucherter Schinken, der Länge nach halbiert
Eigelb
Kräuter (Thymian)
Pfeffern

Teig nicht ausrollen, längs in acht Scheiben schneiden, jede Scheibe mit Eigelb bestreichen, mit Kräutern bestreuen und eine halbe Schinkenscheibe darauf plazieren. Schinken und Teigstreifen nun um die eigene Achse verdrehen, so dass Schinken und Teig sich ineinander verwickeln. Alle Stangen auf ein Backblech mit Backpapier legen, pfeffern und bei 180 Grad Umluft in den Ofen. 10-12 Minuten backen. Offen auskühlen lassen. Der Schinken sollte nicht zu salzig sein.

Rosso von Banfi

Castello Banfi ist einer der großen Produzenten in Montalcino und gehört einem amerikanischen Weinimporteur. Die Produktpalette umfasst nicht nur Brunello und Rosso, sondern auch Syrah, Merlot, Cabernet, Chardonnay, Pinot Grigio und diverse Sangiovese-Gemische, die Banfi als Super-Tuscans bezeichnet. Ich hatte einen Rosso von 2002, kein besonders gutes Jahr für die Toskana. Der Wein hingegen war sehr ordentlich, ein typischer Barrique-Sangiovese, aber sehr stimmig komponiert. Und für das schlechte Jahr ordentlich im Alter. Die Farbe ist dicht, granatrot, schon ins ziegelige gehend. Intensives Aroma, würzig-beerig, Brombeere, Himbeere, Wacholder, Leder, Zigarrenkiste, Vanille. Im Geschmack eine frische Säure, Beeren, trocken, immer noch deutliche Gerbstoffe, körperreich, etwas feurig, lang. Gut im Alter, hat noch eine gewisse Strenge, Eleganz und sicher noch ein paar Jahre vor sich. Passt zu Rinderfilet.

Steh zu Deinem Schinken!

Saubloggen am Mittwoch: Den englischen Schweinezüchtern geht es schlecht. Sie bekommen vom Handel 1,10 Pfund für das Kilo Schweinefleisch, benötigen zum Überleben aber 1,44 Pfund. Nun fordern Sie “We need the supermarkets to pay an extra 34p per kg to help preserve British pig farming.” Um ihre Forderung zu unterstreichen haben Sie einen alten Country-Song umgetextet: Stand by your Ham. Darin heißt es recht weinerlich:

“Supermarkets make all the money
We don’t make any money
And that’s quite hard to understand”

Schön schräg uns schweinreich ist auch das Video zum Song.

Weinrallye 9 und 10

Das Thema Alltagswein in der 9. Weinrallye hat geradezu zu einer Weinschwemme geführt, denn viele der 22 Beiträge listen gleich drei, fünf oder mehr Weine auf. Harald Steffens hat das Thema sehr schön zusammengefasst. Erschreckt hat mich dann doch, dass die Franzosen immer häufiger Wasser statt Wein trinken. Auf der anderen Seite des Rheins, dachte ich, läge die Priorität des Lebensentwurfes noch im Genuss. Aber auch dort wird der Wein zunehmend mit Wasser verwässert. Sei die Weinrallye ein wirksames Mittel, um dem entgegenzuwirken.

Fortsetzung folgt: Originalverkort lässt Korken und Schraubverschlüsse knallen: Chenin heißt das neue Thema. Da hätte ich diese außergewöhnliche Flasche doch noch aufheben sollen, sie hätte gut gepasst. Nun gut, eine neue wird sich finden. Ein schönes Thema, das den Weinblogger mal wieder etwas aus der Reserve lockt…

Hier wie immer die Übersicht über die bisherigen Weinrallyes:
#1 Inselweine (Winzerblog)
#2 Must-Taste-Weine unter 10 Euro (Weinverkostungen)
#3 Bio-Riesling (Viva vino)
#4 Vulkanweine (Drink Tank)
#5 Sangiovese nicht aus der Toskana (Hausmannskost)
#6 Schaumwein (Schreiberswein)
#7 Alles außer Glas (Kaulwein)
#8 Etikettentrinker (Weingut Lisson)
#9 Alltagswein (Weingut Steffens-Keß)

Rinderrouladen mit Pflaumenfüllung und Merlot

Die drei Komponenten Rindfleisch, Pflaumen und Merlot ergänzen sich wunderbar, sowohl in als auch neben der Sauce.

4 große Rouladen
Süßer Senf
8 Scheiben Speck
Mehl

Füllung:
2 kleine Zwiebeln
150 g getrocknete Pflaumen
3 Knoblauchzehen
Merlot

Sauce:
Wurzelgemüse
Knochen
Merlot, Fonds
Creme Fraiche
Pfeffer, Petersilie, Muskatnuss

Zuerst die Füllung zubereiten: Zwiebeln andünsten, Pflaumen hinzu, zum Schluss Knofi, mit einem Schuss Wein ablöschen und einkochen lassen. Rouladen, mit Salz, Pfeffer und Senf einreiben, Speckscheiben auflegen, füllen, rollen und zubinden. Mit Mehl bestäuben und portionsweise mit Wurzelgemüse und Knochen anbraten, Rouladen in ein Auflaufform. Bratensatz mit Wein und Fonds ablöschen, würzen und über die Roulladen gießen. Rouladen benötigen viel Flüssigkeit. Im Ofen zwei Stunden schmoren (220 Grad, später weniger). Rouladen, aus dem Bratenfond nehmen und abgedeckt in den abgeschalteten, aber warmen Ofen zurück. Sauce einkochen und würzen.

Mein Merlot am Wochenende war ein italienischer von San Leonardo aus dem Trentino (Vigneti di Dolomiti DOC) 2004. Die Farbe war granatrot und relativ hell. Im Geruch tritt die slowenische Eiche sofort deutlich hervor. Dann auch pfeffrig der Alkohol, ferner Tabak, dichte Frucht, Kirsche, Himbeere, Rose, Sanddorn, Muskatnuss. Der Geschmack zeigt eine frische Säure, wieder feurig-pfeffrig der Alkohol, Frucht. Der Körper ist rund, extraktreich und lang. Die Tannine haben eine deutliche Reife und nur noch wenig Biss. Anfänglich hatte der Merlot ein schönes Gleichgewicht zwischen strenger Säure und reife Noten, später wirkt er etwas müde. Und insgesamt etwas zu alkoholisch. Zu den Rouladen passte er ausgezeichnet, mein Favorit wird es aber nicht.

Weinrallye 9: Alltagsprosecco

Alltagswein lautet das Thema der 9. Weinrallye, Gastgeber ist das Weingut Steffens-Keß Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich ein Problem mit Alltagsweinen habe, da mir ein Wein nach sechs Flaschen langweilig wird. Deswegen hab ich keinen Alltagswein für mich. Für Wein, den ich für den Alltag geeignet halte, hatte ich folgende Kriterien aufgestellt, “Nicht zu schwer, nicht zu eigen, passt zu jedem Essen, hält auch in geöffnetem Zustand ein paar Tage, ist nicht peinlich, wenn plötzlich Besuch kommt, nicht zu teuer, ein Weißer eher als ein Roter”

In diesem Sinne wählte ich einen Prosecco, der nur eine Bedingung nicht erfüllt, einmal geöffnet, sollte er auch zügig getrunken werden. Bei dem Prosecco di Valdobbiadene von Dalla Frasca handelt es sich um einen Frizzante und nicht Spumante, das heißt, er schäumt nur ganz leicht und benötigt kein Drahtgefängnis über dem Korken. Und es ist ein sehr typischer Alltagswein aus dem Veneto. Mit elf Prozent zeigt er sich recht leicht und im Aroma dominieren Frucht, Birne, helle Beeren und etwas Mango, leicht mineralisch. Der Geschmack nach reifen Äpfeln ist mild und geschmeidig, leicht süß, anpassungsfähig. Harmonisch, aber etwas belanglos. Und absolut partygeeignet.

Rhabarberfisch

Um ehrlich zu sein, sollte es ein Selleriefisch werden, doch der frische Rhabarber hat mich so angelacht, dass eben ein Rhabarberfisch draus geworden ist. Das Frühlingsgemüse ist relativ sauer, so dass der Fisch keine Zitrone mehr braucht.

Fischfilets
Etwa dieselbe Menge Rhabarber
Orangensaft
Zwiebel, Knofi
Fischfond, Sherry
Petersilie, Muskatnuss

Gewürfelte Fischfilets in Orangensaft, Salz und Pfeffer marinieren. Inzwischen den Rhabarber putzen, die langen Fäden ziehen, eine Zwiebel hacken, Knofi ebenso. Den marinierten Fisch kurz, aber kräftig portionsweise anbraten, so dass er ein bisschen Farbe bekommt, aber nicht zerfällt. Dann im selben Topf die Zwiebel andünsten und mit Fischfond ablöschen. Knofi, die Marinade und etwas Sherry dazu. Das ganze schön reduzieren. Für die letzten zehn Minuten den Rhabarber mit kochen und ganz zum Schluss erst Fisch, Petersilie und Muskatnuss.

Ich hab noch ein paar eingeweichte, asiatische Pilze zugefügt Als Beilage gab es Nudeln und den Prosecco, den ich im nächsten Beitrag beschreibe.

Regierung geht gegen Abo-Abzocke vor

Letztens hab ich über die Abzocke mit Kochrezepten berichtet, es gibt noch eine lange, traurige Reihe an Beispielen. Gestern gab es hier auf der Cebit einen Pressetermin mit Verbraucherschutzminister Horst Seehofer zum Thema digitaler Verbraucherschutz. Auf Abo-Abzocke angesprochen berichtete er, die Regierung will eine neue Form der Preisauszeichnung einführen. Kauf- und Vertragsformulare im Netz sollen einen deutlichen Preisbutton enthalten müssen. Fehlt dieses visuelle Element, so kommt kein gültiger Vertrag zustande. Mehr dazu hier.



Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.