Saubloggen am Mittwoch: In der Geschichte, die ich gerade lese, Drop City von T.C. Boyle, empfiehlt ein Trapper seinen Zuhörern, Fleisch von Bären und Bärenmardern nur sehr gut gekocht zu essen, da es die vom Schwein bekannten Trichinen enthalte. Das stieß mich dazu an, im Internet nach Trichinen zu recherchieren, und ich stellte erstaunt fest, dass es bei Kochmeister laut Google sogar 535 Kochrezepte mit Trichinen gibt!

Geht man dem Link nach, so findet man nur noch ein Rezept, aber immerhin Dachs mit Trichinen:

Da ich gestern keinen Dachs zur Hand hatte, konnte ich das Rezept nicht nachkochen, aber vielleicht geht es auch mit Schweinemet!? Ich will doch wissen, wie Trichinen schmecken. Gibt es die auch getrocknet?
Sollte hervorragend mit hier in der Gegend geschossenen Wildschweinen funktionieren. Aufgefallen ist das, nachdem die Krankenkassen ein Ansteigen von an Trichienen erkrankten Familien in der ländlichen Gegend feststellte – es handelte sich um Familien mit Jäger…
seitdem wird empfohlen, nur Zubereitungen zu wählen, die uktra-hoch und lang erhitzt werden.
Habe leider auch mehr Dachse im Weinberg als zur Hand, um das von Dir angesprochene Rezept auszuprobieren…
Wenn man Sie lange genug in Mourvedre mariniert müssten die Trichinen auch dahin sein, oder? Du solltest auf alle Fälle eine kleine Jagd aufmachen und Dachs in Dosen verkaufen!
Würde lieber Konzessionen für Dachsjäger ausgeben, als mich in der Konservenindustrie zu lancieren – wäre rundum energiesparender. Bei Jagderfolg verkaufe ich Ihnen dann aber gerne ein paar Flaschen Mourvèdre:-).
Schade, Dosendachs wäre mal was neues.