Noch bis zum 26. Februar lauft eine öffentliche Eingabe beim Petitionsausschuss des Bundestags gegen Gentechnik in der Landwirtschaft. Jeder (auch Bürger ohne deutschen Pass) kann mitmachen (nicht an der UK-Adresse stören, die Seite ist geprüft), heute waren bereits über 21.000 Unterschriften eingegangen. „Mit der Petition soll erreicht werden, dass gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) nicht patentiert und in der Land- und Forstwirtschaft ausnahmslos gesetzlich verboten werden“, begründet der Initiators Bernhard Kletzenbauer seine Petition. Im Folgenden fasst er noch einmal wichtige Argumente zusammen:

„Unbestreitbare Tatsache ist, daß freigesetzte Organismen nie mehr vollständig aus der Natur rückholbar sind“
„Gifthersteller und große Saatgut-Konzerne streben eine weltweite Monopolstellung an.“
„Die gentechnisch veränderten Pflanzen kreuzen sich mit verwandten Wildpflanzen und mit artgleichen Pflanzen aus biologischem Anbau.“
„Da eine unbeeinträchtigte Koexistenz von natürlichen- und gentechnisch veränderten Arten nicht möglich ist, wären deutsche Bürger am Ende dazu gezwungen, ausschließlich gentechnisch veränderte Landwirtschafts-Produkte zu essen.“
usw.
Leider sollte man von der Petition nicht allzuviel erwarten, denn zu sagen hat der Petitionsausschuss nichts.
Via Viva Vino
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