Es geht und es schmeckt köstlich:

Schöner wäre es natürlich, wenn das Eigelb heil geblieben wäre.

Kost für Hausmänner
Es geht und es schmeckt köstlich:

Schöner wäre es natürlich, wenn das Eigelb heil geblieben wäre.


Die 13. Weinrallye bei Planet Bordeaux ist beendet, ein eher anspruchsvolles Thema, deswegen haben weniger Leute mit gemacht. Ich finde das trotzdem gut, denn nur wenn es Aufgaben mit unterschiedlichem Niveau gibt, bleibt die Sache spannend. Sehr entspannend ist nun das nächste Thema, Weine zum Grillabend, es könnte auch heißen, egal welcher Wein, denn die Auswahl hängt davon ab, was man grillt. Hoffen wir, dass bis zum 12. August das Wetter mit spielt.
Hier wie immer die Übersicht über die bisherigen Weinrallyes:
2007
#01 Inselweine (Winzerblog)
#02 Must-Taste-Weine unter 10 Euro (Weinverkostungen)
#03 Bio-Riesling (Viva vino)
#04 Vulkanweine (Drink Tank)
#05 Sangiovese nicht aus der Toskana (Hausmannskost)
#06 Schaumwein (Schreiberswein)
2008
#07 Alles außer Glas (Kaulwein)
#08 Etikettentrinker (Weingut Lisson)
#09 Alltagswein (Weingut Steffens-Keß)
#10 Chenin Blanc (Originalverkorkt)
#11 Alles Rosé (Nikos Weinwelten)
#12 In Gottes Namen (Winzerblog)
#13 Bordeaux Blends outside Bordeaux (Planet Bordeaux)
Allensbacher hat gefragt, 1816 Leute haben geantwortet, und 75 Prozent von ihnen grillen gerne. Und: „Gibt es bei Ihnen Nachbarn, die beim Grillen wenig Rücksicht auf die anderen Anwohner nehmen, oder gibt es solche Probleme nur ganz selten oder gar nicht?“ — 83 Prozent antworten: Selten oder gar nicht. Die restlichen 15 Prozent (2 sind unentschieden) klagen sich Jahr für Jahr durch die Republik und treffen mal auf grillfreundliche und mal auf grillunfreundliche Richter. Je nachdem fallen dann die Urteile aus, wann wo wie oft die Kohle glühen darf. Anwalt Frank Preidel gibt den richtigen Tipp: „Laden sie ihre Nachbarn doch gleich mit ein.“

Saubloggen am Mittwoch: Wer ebenso wie ich der Meinung ist, dass Ketchup zu den Verbrechen gegen die Menschlichkeit zählt, hat naturgemäß Probleme mit kommerziellen Grillsaucen und -marinaden. Eine selbst gemachte ketchupfreie Variante geht wie folgt:
1Tl Curry
1 Tl Paprikapulver (Anteil Chili/Cayennepfeffer nach Belieben)
Frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, Basilikum)
2 Knoblauchzehen
1 Tl Honig
1 El Tomatenmark
Je ein Spritzer Sojasauce, Zitronensaft, Olivenöl,
Viel Salz, falls das Fleisch nicht gesalzen ist.
Pfeffer
Im Mörser eine feste Paste stampfen, zuerst die Trockensubstanzen, dann die frischen Zutaten und zum Schluss die Flüssigkeiten. Die Paste darf nicht zu flüssig werden (Vorsicht mit dem Öl), sonst tropft sie beim Grillen in die Glut, schlägt Flammen und verbrennt das Grillgut. Das Fleisch mit einem Teil der Marinade kräftig einreiben und drei Stunden kalt stellen. Die restliche Paste während des Grillens immer wieder auf das Fleisch streichen.
Die Marinade eignet sich nicht nur für Spare Ribs (Schälrippchen), sondern auch für anderes Grillfleisch, z.B. Koteletts. Die Menge reicht etwa für ein Kilo Fleisch.
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