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Würzpilze: Pfefferröhrling und Habichtspilz

In diesem Jahr haben wir viele Pilze gefunden oder finden sie noch, denn bis Anfang November ist ja noch Saison. Erfreulicherweise waren viele Würzpilze darunter: zum Beispiel Pfefferröhrling und Habichtspilz. Würzpilze isst man nicht frisch, sondern verwendet sie getrocknet in kleinen Mengen. Natürlich ergäben Morcheln und Steinpilze auch phantastisches Würzpulver, aber der Pilzfreund verzehrt diese lieber frisch — ohne quälenden Aufschub.

Der Pfefferröhrling ist ein kleiner, braun-gelber Röhrling, der frisch einfach zu scharf für den Verzehr ist. Ich habe ihn getrocknet und in Öl eingelegt. Das gibt ein köstliches Würzöl für Pasta, Pizza oder Steak, das sowohl leicht scharf als auch nach Schwammerln schmeckt. Man träufelt es am besten über das fertige Gericht.

Junge Habichtspilze kann man sogar frisch Essen, ältere werden bitter. Getrocknet und gerieben ergibt er aber ein wunderbares Gewürz zum Parfümieren von Pasta, Saucen oder Terrinen. Er hat statt Lamellen oder Röhren kleine Stoppeln. Mit Stoppeln gibt es nur wenige Pilze, zum Beispiel den auch essbaren Semmelstoppeling. Der bleibt aber hell an der Hutoberseite, während der Habichtspilz dunkel geschuppt ist. Aber Vorsicht, nicht mit dem relativ giftigen Pantherpilz verwechseln, der aber Lamellen an der Hutunterseite aufweist.

Mit Pilzpulver lassen sich auch großartige Schnellgerichte anfertigen: Nudeln kochen, mit Butter oder gutem Öl anrichten, etwas Pilzpulver darüber streuen, eventuell noch pfeffern und mit Parmesan servieren. Das eignet sich auch als erster Gang für ein Festessen, dann macht man die Nudeln am besten selbst.



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