Bayerischer-Schweizer Wurstsalat

Kochblog-Event, Kost

Zum Geburtstag der Schweiz am 1. August hat Zorra zu einem Kochblog-Event aufgerufen. Da nun München und die Schweiz eine gemeinsame Vergangenheit im Kriegmachen gegen die Habsburger haben, wobei die Sendlinger Mordweihnacht zugegeben einen anderen Ausgang genommen hat, ist der Schmied von Kochel doch auch ein bisschen Wilhelm Tell und Grund genug, einen bayerischen Schweizer Wurstsalat in Angriff zu nehmen.

Bayerisch betone ich deshalb so, da der hiesige Schweizer Wurstsalat ein paar Eigenheiten hat, die ihn von anderen unterscheiden, wie auch im Verlauf des aktuellen Kochbog-Events schon deutlich wurde. Denn einmal kommen nur Regensburger Würste in Betracht, keine Fleischwurst und kein Braten oder sonst etwas. Regensburger. Punkt. Die Zutaten werden nicht zu klein geschnitten, sondern relativ grob verwendet. Also ganze Wursträder und grobe Käsestücke. Und es kommt so viel Salatsauce hinzu, dass der ganze Salat ein bisschen schwimmt. Die Sauce ist daher etwas dünner und wird mit Wasser, Weißwein oder änlichem gestreckt. Die Reste tunkt der Bayer mit Weißbrot oder Brezen auf.

Salat
In Räder geschnittene Regensburger
Schweizer Emmentaler
Zwiebel in Ringen oder Halbringen

Sauce:
Halb Essig, halb Öl
Etwas Senf
Wasser, Weißwein, Sherry oder Essiggurkenwasser zum Strecken
Salz, Pfeffer
Frische Kräuter

Weitere Zutaten nach Belieben:
Radieschen
Essiggurken
Baguette, Brezen, Semmeln

Der Salat sollte vor dem Servieren ein bis zwei Stunden durchziehen. Und jetzt muss ich beichten, dass ich ursprünglich Engadiner Maluns vorstellen wollte, die mir aber gründlich missraten sind. Vielleicht hätte ich dieses Rezept nehmen sollen.