Miss Tilly feat. Hausmannskost

Bloggen und Medien, Kost

„Kerle & Küche“, das klingt ja fast nach Kost für Hausmänner, dachte ich mir. Klingt nicht nur so, denn es gibt dort nun ab und an Hausmannskost aus diesem Blog. Bei Miss Tilly, einer waschechten Frauenzeitschrift im Internet, die mich aber mehr an die taz, als an Amica erinnert (sofern ich mir da ein Urteil erlauben darf). Das mit der Hausmannskost stelle ich mir so vor: Sie liest: „Die Korsagen und Netzstrümpfe des Popstars waren Zeichen einer neuen Sexiness…“, er schaut Fußball. Sie liest „Wenn die beste Freundin Mutter wird, kommt so manche junge Frau in eine Konfliktsituation…“, er schaut Autorennen. Sie liest „Die nie enden wollende Manneskraft, ein Traum aller Männer und wohl auch aller ihrer Partnerinnen… (Hausmannskost)“, sie ruft: „Herbert, da ist was für Dich!“ — er schaut Boxen und liest trotzdem nicht Hausmannskost… Nun gut, sie kann sich wenigstens gefrustet ob der Ignoranz ihres Partners eine vernünftige Zabaione kochen. Und von Casanova träumen.

4 Gedanken zu “Miss Tilly feat. Hausmannskost

  1. Das Rezept kommt mir sehr bekannt vor:-)) Da der Mensch, den ich es habe anwenden sehen, ein großer Fellini-Fan war, kann ich mir jetzt die Herkunft erklären… als typischer, stolzer Südfranzose verwendete er allerdings Rotwein statt Marsala….

  2. Oh, da kann man bestimmt viel rumexperimentieren, Sherry, Süßwein, Champus etc… Auch mit den Gewürzen.

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