Gutedelbloggen: Faust-Tröpfle aus Staufen

Wein

Dieser Herr hat vor ein paar Tagen begeistert einen Gutedel vorgestellt, und da möchte ich mich nun einreihen. Seit wir verwandtschaftlich bedingt gelegentlich in Baden sind, bin ich auf den Gutedel gestoßen, den ich als einfachen, frischen und günstigen Tischwein sehr schätze. Heute möchte ich ein Exemplar von höherer Qualitätsstufe vorstellen. Er kommt vom kleinen, aber sehr feinen Staufener Schlossberg, der auch als beeindruckender Aussichtspunkt in die Rheinebene einen Aufstieg wert ist. Die Premiumreihe der Staufener Winzergenossen nennt sich Faust-Tröpfle, der Herr Professor ist angeblich in Staufen verendet, und in dieser Reihe gibt es eben auch einen Gutedel, der sich vom einfachen aus der Literflasche deutlich abhebt.

Das merkt man bereits an der Farbe, strohgelb, fast kupferfarbene Ränder. Der Geruch ist zart, Blüten, Gänseblümchen, frischer Apfel, Birne, Aprikose, Stroh, ein bisschen Erdbeere. Der Auftakt ist mild, eine volle fruchtige Birne im Geschmack, nicht zu flach, ein leichtes Prickeln, trocken und lang. Sehr schmackhaft. Hatte für mich Anklänge an einen leichten Grauburgunder.

Winzergenossenschaft Staufen Staufener Schlossberg Gutedel 2007 Faust-Tröpfle
Deutschland/Baden
Weiß; Riesling

12,5 % Alkohol; Restzucker 4,0 g/l; Säure 5,0 g/l
Goldmedaille

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