Private Klimabilanz beim Essen und Trinken verbessern

Kost, Wein

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen wies zum gestrigen Tag der Regionen darauf hin, dass jeder Bürger beim Lebensmittelkauf viele Möglichkeiten hat, zum Klimaschutz etwas beizutragen: „So wird zum Beispiel für ein Kilogramm Erdbeeren, das außerhalb der Saison aus Südafrika eingeflogen wird, rund 200mal mehr Erdöl verbraucht als für ein Kilogramm saisonal geernteter Erdbeeren aus der Region.“ Das manche Leute Erdbeeren oder Spargel im Winter mögen, hab ich nie verstanden, denn da geht die ganze Vorfreude verloren. Der Mai ist dann nichts Besonderes mehr. Am besten in der Klimabilanz kommen Bio-Produkte weg, die aus der Region im Umkreis von circa hundert Kilometern stammen.

Mehr Informationen bietet ein kostenloses Faltblatt der Verbraucherzentrale, das Interessenten per Post bestellen können. Ein ausführlicher und übersichtlicher Saisonkalender findet sich beispielsweise bei der Bauernlobby CMA. So etwas habe ich ausgedruckt in der Küche hängen. In vielen Regionen gibt es vermarktungstechnische Zusammenschlüsse von Produzenten, in der Münchner Region z.B. „Unser Land„. Bei Wein kaufe sehr selten Flaschen aus Übersee und gucke für die Alltagsweinen nach Franken, Baden oder Norditalien. Ich hatte immer schon ein Problem damit, Wein, der zigtausend Kilometer durch die Welt geflogen wurde, hier für ein paar Euro im Supermarkt zu erstehen. Beim Bier hab ich es als Münchner am einfachsten 🙂

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