Die Fischrevolution (Zusammenfassung der 20. Weinrallye)

Wein, Weinrallye

Erst einmal vielen Dank für Eure schönen Beiträge, es wurde eigentlich die gesamte Bandbreite der möglichen Weine abgedeckt, so dass insgesamt eine schöne Rundumsicht auf das Thema entstanden ist.

Rot
„Viva la Fisch- und Wein- Revolución!“, schallt es aus dem Blog von Swetlana, in der Tat hisst sie die rote Fahne und macht einen sehr gewagten Vorstoß: Zwei Mal Cabernet Sauvignon zu Sushi. Wie soll das zusammen passen? Sehr gut, lässt sie uns wissen. Einen ungewöhnlichen Versuch mit ebenso großem Erfolg meldet Robert von lamiacucina, der einen Wolfsbarsch in Kalbsfond schwimmen lässt und eine Flasche gereiften Medoc, St. Estèphe von 98, dazu aufmacht. Das hätte ich wohl nicht gewagt. So ein Wein findet sich bei ihm übrigens in der Garage…
Schließlich erzählt pivu eine sehr schöne Geschichte, wie er in den USA im Restaurant sitzt, fünf Flaschen Zinfandel für sich und seine Begleiter bestellt hat, um dann festzustellen, dass es nur Fisch zu essen gibt. Fish n’ Zin.
Weniger Glück mit gehaltvollen Roten hatte Harald Steffens vom Weingut Steffens-Keß. Er servierte einen Bordeaux Superieur und einen Nero d’Avola zu Miesmuscheln, und beide Weine schienen ihm zu wuchtig. Da erging es ihm so wie uns mit unserem Barbera d’Asti, der den Lachs auf Bandnudeln zu stark dominierte.
Viele Blogger entschieden sich aber für Rotweine, an die ich auch im ersten Moment gedacht hätte, aus Deutschland oder Österreich. Weinnase brät einen Kabeljau mit Kartoffelkruste und öffnet eine Spätburgunder Spätlese aus Baden dazu. Nathalie erinnert sich an die sylvesterlichen Jakobsmuscheln mit einem Blaufränkisch aus dem Burgenland. Ben Eck vom Bio-Weindepot schließlich kombiniert ein Thunfischsteak mit einem Portugieser aus der Pfalz. Alles gelungene Versuche.
Als leichte, rote Kandidaten gab es bei uns noch einen Beaujolais-Villages und einen Bardolino Classico, die beide ebenfalls sehr fischkompatibel sind.

Rosé
Dem rosa Wein hat sich nur Robert Vinissimus angenommen, einem Trollinger aus Würtemberg. Rosa sind auch die Lachs- und Thunfisch-Tramezzini, die er dazu gruppiert, ein bisschen Tiroler Speck nicht zu vergessen. Eine feine Brotzeit, die mich eher an Sonnenterrasse erinnert als an den Schnee, der hier gerade unablässig vom Himmel fällt.

Nichttrocken und Weiß
Für die nichttrockenen Fischbegleiter haben sich Matthias von Viva-Vino und Weinfachberater Ultes entschieden. Matthias hat gekocht, ein Thai-Curry, und dazu gab es eine Gewürztraminer Spätlese aus Rheinhessen. Ultes ist Essen gegangen und hat sich zur Forelle einen halbtrockenen Riesling von der Nahe bestellt. Beide waren durchaus zufrieden mit ihrer Wahl.
Einen süßen Weißwein hat sich auch Thomas vom Winzerblog aufgemacht. Allerdings hat er sich so vor radikalen Fischgegnern gefürchtet, dass er die Fischklößchen lieber wegließ. Ihm Zugute muss man halten, dass er sich der nicht uninteressanten Aufgabe stellte, einen passenden Wein zu Grünkohl zu finden.
Iris von Lisson hat um Aufschub gebeten und will nachliefern. Ich werde das Thema unten nachtragen. Lars von Schreiberswein passt wegen Erkältung komplett und BernhardFiedler hat sich frei genommen.

Ich hoffe, ich hab niemanden vergessen, sonst bitte melden!

11 Gedanken zu “Die Fischrevolution (Zusammenfassung der 20. Weinrallye)

  1. Herzlichen Dank für die tolle Zusammenfassung und ein herzliches willkommen an all jene Weiblein und Männlein, die das erste Mal mit Bravour an der Weinrallye teilgenommen haben!!! Hausmannskost ist eben nicht nur was für Männer! 😉

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