Web-Ontologie für Wein

Bloggen und Medien, Wein

Jetzt wird es technisch:  Es gibt Versuche, dem Web mehr Bedeutung zu geben, das heißt eine Meta-Ebene anzulegen, die Inhalte in Bedeutungszusammenhänge einordnet, maschinenlesbar versteht sich. Zweck der Übung ist, dass eine Suchmaschine unterscheiden kann, ob es im Text um das Tier Jaguar oder das Auto geht.

Für dieses so genannte Semantic Web oder Web 3.0 gibt es zwei Standards beim W3C:  RDF und OWL. RDF ist für die eigentliche Semantik zuständig, eine XML-Anwendung, mit der man zum Beispiel Aussagen treffen kann wie: In dieser Webseite geht es um Raubtiere. Die zugehörigen Ontologien liefert OWL, also die Logik, mit der die Begriffe zusammenhängen (Raubtiere sind keine Autos) . Eine solche, maschinenverwertbare Ontologie gibt es für Wein, wie ich eben entdeckt habe. In XML sieht das so aus. Jetzt muss nur noch einer her gehen und alle Weinseiten im Web mit RDF zu klassifizieren.

2 Gedanken zu “Web-Ontologie für Wein

  1. Ich glaube auch, dass damit das „Abenteuer“ Internet doch sehr stark begrenzt wird. Was mich ja wundert ist, dass es ausgerechnet zum Thema Wein da die ersten Ansätze gibt. Aber das zeigt wohl nur mal wieder, dass über Genuss und Rausch dann wohl doch die besten Visionen und später hoffentlich auch Innovationen entstehen. Bin auf jeden Fall gespannt, ob der Wein das Web 3.0 noch weiter pushen kann oder ob bald andere Themen die Vorreiterrolle übernehmen.

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