Der Butt

Kost

Ein Buch steht in jedem Bücherschrank der Generation meiner Eltern: Der Butt. Gelesen hab ich es nie, aber die eindrucksvolle Zeichnung auf dem Buchdeckel, vermutlich von Grass selbst, ist mir bis heute gut in Erinnerung.

grass

Bei unserem Urlaub an der Ostsee hatten wir nun Gelegenheit, frischen Steinbutt direkt bei Fischern im Hafen zu kaufen. Wenn man so selten wie ich wirklisch frischen Seefisch bekommt, gibt es eigentlich nur eine Form ihn zuzubereiten: Mit sonst nichts. Außer Salz und Pfeffer.

In der Pfanne braten, zuerst ein paar Minuten auf der hellen Seite, recht heiß, dass er schnell Farbe bekommt, dann die Hitze runter schalten und auf der Hautseite fertig braten. Dabei ist es wichtig, den Fisch nicht zu früh hin und her zu schaben, sonst reißt die Haut. Und das wäre ja schade… Nur vorsichtig mit der Pfanne ruckeln. Dazu ein trockener Moselriesling oder ein Sancerre.

butt

Foto: Luc Viatour, Wikimedia

2 Gedanken zu “Der Butt

  1. Butt ist immer was feines 🙂

    Der Butt allerdings ist schlechthin die Standardausstattung im Bücherregal (der Eltern ;-); famos dazu übrigens der Song von Hans Scheibner („Der Butt“); erinnerlich allerlei Sauf- und andere Gelage zelebrierend um dann auszurufen:OschreckowehichhabdenbuttvonGrassnochnichtgelsen…

  2. Nein, dass Lied kenne ich nicht 🙂 Aber ich bin am Wochenende bei meinen Eltern und da werde ich den Butt mitnehmen, hab ich beschlossen… Ist für eine S-Bahn-Lektüre zwar etwas schwer, aber irgendwann muss es einfach sein.

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