Online-Dienst bekommt Pulitzer Prize

Bloggen und Medien

Erstmals erhält ein Online-Medium den berühmten Pulitzer Preis, seit 1917 die höchste Auszeichnung im amerikanischen Journalismus. Die Columbia-Universität ehrte gestern in New York die Reporterin Sheri Fink für einen Artikel über die Ereignisse im Memorial Krankenhaus in New Orleans während des Hurrikans Katrina. Er trägt die Überschrift Deadly Choises, erschien im Online-Magazin Pro Publica und entstand in Kooperation mit dem NY-Times Magazin, das den Artikel später ebenfalls abdruckte.

Das zeigt für mich, dass Online-Journalismus an Qualität gewinnt und diese auch Anerkennung findet. Gute Journalisten lehnen das neue Medium nicht ab, sondern sehen es als gleichwertige Chance, ihre Arbeiten zu publizieren. Außerdem kommt der Online-Journalismus in der Normalität an, so dass sich der dämliche Streit, wer den besseren Job macht, bald erübrigt.

6 Gedanken zu “Online-Dienst bekommt Pulitzer Prize

  1. Ja, den Abdruck gab es schon vorher. Vielleicht war das wirklich ausschlaggebend dafür, dass der Artikel aufgefallen ist. Vielleicht wurde auch gezielt ein Online-Medium ausgewählt, ich weiß es nicht.

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