Saubloggen am Mittwoch: Pommes-Automat

GenFood und JunkFood, Kost, Saubloggen

Saubloggen am Mittwoch: Da gräust es jeder Sau: Die chinesische Firma Beyondte hat den Pommes-Automat erfunden. Der Vorteil des Geräts (laut Pressemeldung): „Die Maschine kann die Pommes sowohl in Pflanzenöl als auch Rinderfett frittieren und mit drei verschiedenen Soßen servieren.“ Das klingt lecker, Freunde! Besonders auf die Variante mit Rinderautomatenfett bin ich echt schon gespannt.

Weiter lesen wir: „Die Wartezeit nach der Eingabe von Münzen oder Banknoten beträgt nur 90 Sekunden … In Belgien kostet eine 135g-Portion von in Rinderfett zubereiteten Pommes frites am Automaten 2,50 Euro. Die Maschine kann auch auf die Abgabe von 150g-Portionen eingestellt werden.“ Ein echter Vorteil. Und das sogar im Land, dessen Bewohner die Pommes erfunden haben. Auch in Kroatien, im Iran und in Chile wird es bald solche Geräte geben. Firmeninsider berichten, dass das Nachfolgemodell sogar Döner können soll … Mit Knoblauch oder ohne.

BEYONDTE ELECTRONICS CO., LIMITED FRY VENDING MACHINE

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Saubloggen am Mittwoch: Schweinerner Gesang

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Saubloggen am Mittwoch: Heute stechen mir zwei singende Schweine ins Auge. Das erste ist nicht wirklich ein Schwein, sondern es handelt sich um Beth Ditto, die Sängerin von Gossip. Damit spiele ich nicht auf ihre Körpermaße an oder auf ihren Lebenswandel. Nein, in einem Interview mit der FR hat sie gesagt: „Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich ein Schwein. Schweine sind sehr intelligent. Und süß!“ Keine schlechte Wahl. Ich mag Gossip, hab ihr letztes Album gekauft und finde Heavy Cross nach wie vor einen der besten Songs der letzten Jahre.

Hier bei Wetten Dass, weil das Original-Vevo-Video in Deutschland natürlich gesperrt ist. Aber den Trick mit Proxtube für Firefox kennt Ihr ja inzwischen alle 😉

Dann hab ich in den Grafschafter Nachrichten gelesen, dass es auf der Burg Bentheim eine singendes Schwein gibt. Das ist natürlich auch nicht echt, sondern aus Metall. Leider ist die komplette Nachricht den Abonnenten vorbehalten, aber die Bilder sind sehenswert.

Und heute ist Europatag. Ich fühle mich als echten Europäer und bin dafür, die Integration weiter auszubauen, aber etwas demokratischer bitte. Mir gefällt es, dass ich mich in Frankreich oder Italien freizügig bewegen und mit einer Währung bezahlen kann. Europa hat in den letzen fünfzig Jahren allen Ländern dieses Kontinents Wohlstand gebracht, und die Verhältnisse der Kleinstaaterei, die in zwei Weltkriegen mündete, will keiner wieder haben. Großdeutschland im Alleingang scheint nicht für ein friedliches Staatswesen geeignet zu sein. Ich habe mal gelesen, dass deutsche Bundesstaaten wie Bremen oder Berlin ein weitaus größeres Defizit heimfahren als Griechenland. Aber sie sind durch eine gemeinsame Wirtschaftspolitik, auf die sie wenig Einfluss haben, eingebunden. Das ist es, was für meine Begriffe Europa derzeit fehlt.

Saubloggen am Mittwoch: Wildschwein rammt drei Fahrzeuge

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Saubloggen am Mittwoch: Bösartig. Eine Detmolder Wildsau bietet einem heranrasenden Personenwagen die Stirn, wird von diesem aus dem Weg geschleudert, nimmt sich dann eines Fahrzeugs auf der Gegenspur an, wird von diesem ein paar Dutzend Dezimeter mitgeschleift und bringt sodann noch einen nicht mehr ausweichen könnenden Kradfahrer zu Fall. Ein heldenhafter Dreikampf, der leider tödlich endete. Schuld war eh ein anderer: der Mais. „Die Wildschweine fressen sich im Moment an den reifen Maisfeldern satt“, erregte sich eine Polizeisprecher gegenüber dem Bonner Generalanzeiger. Deshalb seien sie nicht wie sonst nur nachts unterwegs, sondern auch in der Dämmerung und sogar tagsüber.

Ich weiß, warum ich keinen Mais mag.

Saubloggen: Jäger erlegt Hausschwein

Saubloggen

Saubloggen am Mittwoch: Wenn die Sau es zu wild treibt, endet sie als Wildsau mit einer Kugel im Bauch. So erging es einer wild zwischen den Pferden auf der Koppel tollenden Sau, sodass der angrenzende Jäger Rosa für Schwarz sein ließ und abdrückte, in Richtung Sau, Pferde und Bauernhaus. Das berichtet die Siegener Zeitung. Glück, dass der Waidmann nur die arme Sau traf. Pech, dass die Besitzer sie fachgerecht tierkörperentsorgte, denn der um den Braten betrogene Jagd-Boss beschuldigt sie nun der Eigenschweinwilderei. Die Jagdbehörde (gibt es so was?) findet das echt ok. So geht es ab in Friesenhagen!

Sauneutralbloggen am Mittwoch: Alle Säue sind gleich, nur manche sind versauter

Bloggen und Medien, Saubloggen

Saubloggen am Mittwoch: Bislang gilt im Internet die Regel, dass alle Anbieter sei es die Weltmacht Google oder sei es ein kleiner Blog wie dieser, dass alle das gleiche Transportrecht in den Netzen und Routern dieser Welt haben. Die behandeln Datenpakte nach dem Prinzip, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Kein Priorisierung. Ausnahmen: In manchen Netzen sind gewisse Dienste wie etwa Sprache (VoIP) priorisiert, aber auch da unabhängig vom Anbieter.

Nun haben zwei, Google und der Netzbetreiber Verizon, beschlossen, das zu ändern (Siehe Spiegel online und ausführlich Debatte bei Netzpolitik). Dagegen hat eine Gruppe von Netzaktivisten eine Protestseite, Pro Netzneutralität,  ins Leben gerufen:  „Wir wollen ein freies und offenes Internet sicherstellen. Ein freies Internet ohne staatliche oder wirtschaftliche Eingriffe ist Garant für freien Meinungsaustausch weltweit und damit die direkte Ableitung des Rechts auf Meinungsfreiheit. Netzneutralität ist elementar für unsere Demokratie.

Ich halte das für unterstützenswert, denn das Netz hat gut funktioniert, wie es ist, und es lebt von seiner Vielfalt, die mit der Priorisierung der eh schon mächtigen gefährdet wäre. Google ist so dominant wie kein anderer Anbieter, warum soll die Firma noch weiter gepäppelt werden? Wird Zeit, dass die Sau geschlachtet wird!

Saubloggen am Mittwoch: Ausländerfeindliche Wurst in Paris

Saubloggen

Saubloggen am Mittwoch: Schwein und Wein wären ja ganz nach meinem Geschmack, weniger gefällt mir aber, wenn sie als Symbole ausländerfeindlich oder rassistisch verwendet werden. So ruft eine ausländerfeindliche Gruppe im Pariser Viertel La Goutte-d’Or zu einer Schweiswürschtl-und-Wein-Party (Saucisson et Pinard) auf, um gegen islamische Zuwanderer im Viertel zu protestieren. Das berichtet die SZ. Das Gelage soll am Freitag stattfinden, an dem Tag spielt Algerien in der WM und es jährt sich der Aufruf von de Gaulle gegen die deutsche Besetzung. Die Pariser Stadtverwaltung befürchtet Krawalle und hat die Veranstaltung vorläufig untersagt. Und ein Gegengelage bahnt sich ebenfalls an: mit Hammel und Minztee.

Saubloggen am Mittwoch: Katze mit Schweinsgrippe und reiner Metaphysik

Saubloggen

Saubloggen am Mittwoch: Hat sie zuvor ein Schwein gefressen? Oder im Schweinsstall übernachtet? Der Sau ein Bussi gegeben? Auch Tom Skinner vom US-Gesundheitszentrum in Atlanta hilft uns nicht weiter, sondern ergeht sich in reinster Metaphysik: „Wir wussten, dass dies mit großer Gewissheit passieren könnte“. Könnte? Da ist der Wurm nicht nur in Schwein und Katze, sondern gleich im Satz. Und im Frettchen auch noch. Oh weh.

Saubloggen am Mittwoch: Rezept: Dachs mit Trichinen

Kost, Saubloggen

Saubloggen am Mittwoch: In der Geschichte, die ich gerade lese, Drop City von T.C. Boyle, empfiehlt ein Trapper seinen Zuhörern, Fleisch von Bären und Bärenmardern nur sehr gut gekocht zu essen, da es die vom Schwein bekannten Trichinen enthalte. Das stieß mich dazu an, im Internet nach Trichinen zu recherchieren, und ich stellte erstaunt fest, dass es bei Kochmeister laut Google sogar 535 Kochrezepte mit Trichinen gibt!

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Geht man dem Link nach, so findet man nur noch ein Rezept, aber immerhin  Dachs mit Trichinen:

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Da ich gestern keinen Dachs zur Hand hatte, konnte ich das Rezept nicht nachkochen, aber vielleicht geht es auch mit Schweinemet!? Ich will doch wissen, wie Trichinen schmecken. Gibt es die auch getrocknet?

Saubloggen am Mittwoch: Schweinehack

Saubloggen

Saubloggen am Mittwoch: Forscher der Universität Illinois haben ein Schwein zerhackt, zumindest zu achtundneunzig Prozent. „Das Schwein ist ein einzigartiges Tier“, kommentierte Leiter Larry Schoock.

Ähnlich erging es zuvor einem Menschen, einem Hund, einer Ratte und sieben Pflanzen. Ziel der Übung, endlich können wir das Hab und Gut des Schweins enterben!