Frühlingskräuter-Pesto mit Pasta und Bergkäse

Kost

Pesto geht nicht nur mit Basilikum oder Bärlauch, sondern mit allen möglichen anderen Garten- oder Wildkräutern. Der oft bittere Geschmack wird durch das Öl sehr gut ausgeglichen und gemildert. Besonders schmackhaft ist das Kräuteröl jetzt mit den jungen Frühlingskräutern.

Kennengelernt haben wir das Rezept auf der Gufferthütte bei einer DAV-Fortbildung  über Bergpflanzen mit der Alpenexpertin Astrid Süßmuth, die uns hier viele Geheimnisse verraten hat. Bei uns im Garten haben wir leider keine Gämskresse, keinen Silberwurz und kein Gelbes Bergveilchen gefunden, aber:

Bärlauch (also doch)
Schnittlauch
Sauerampfer
Giersch
Brennnessel
Waldmeister
Kresse

Als zusätzliche Gewürze:
Limettenschale
Koriandersamen
Kreuzkümmel
Kardamom
eine Nelke

und ein paar Nüsse
Gutes Rapsöl

Bergkäse

Im ersten Schritt röste ich die Nüsse und trockenen Gewürze und mörsere sie klein.

Dann hacke ich die grünen Kräuter und die Limettenschale.

Alles wird vermischt …

… in ein Glas gefüllt und mit Öl bedeckt. Einfach, aber genial. Dazu passen Pasta, und bei so einem Genuss, lohnt es sich, die Nudelmaschine auszupacken. Die Nudeln kochen und sofort mit etwas Pesto mischen. Am Tisch kann sich dann jeder nach Geschmack zusätzlich davon nehmen und mit Bergkäse finalisieren.

Und klaro: Das Ganze schmeckt auch mit Olivenöl und Parmesan.

Penne mit gerösteter Brühe

Kost

Brühe kann man nicht rösten, zugegeben, aber die Zutaten, die normalerweise in die Brühe gehören. Diese Sauce gibt es bei uns in der Tat immer, wenn von einer Brühe oder einem Braten Suppengemüse übrig geblieben ist: Karotten, Zwiebeln, Lauch, Sellerie, Petersilienwurzel, Petersilie, Knofi, etc. Weitere Zutaten können sein: Speck, Nüsse, Zitronenschale, Lorbeer, frische Kräuter usw. Alles klein Würfeln und auf kleiner Flamme in Olivenöl rösten, bis alles schön braun ist. Knofi und einen Teil der Kräuter ganz zum Schluss zugeben. Keinesfalls mit Flüssigkeit aufgießen, allenfalls mit Öl etwas verlängern und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Parmesan passt auch.

Pasta allo Stefano (mit rohen Tomaten)

Kost

In Deutschland ist Tomatenzeit, Anlass genug, um sie in ihrem vollen Geschmack zu genießen, nämlich nicht verkocht, sondern nur kurz erwärmt. Diesmal habe ich noch ein paar grüne Tomaten zugefügt und Pfifferlinge, einer der wenigen Pilze, die man neben Champignons und (echten!) Steinpilzen roh verspeisen kann. Alle anderen Waldpilze sollte man ausgiebig durchbraten.

Knofi
Pfifferlinge
Tomaten
grüne Kräuter (Basilikum, Petersui, Rucola)
Salz, Pfeffer

Mengenangaben hab ich keine, die Zusammenstellung kann nach Geschmack erfolgen. Zuerst schneidet man den Knofi in nicht zu dünne Scheibe, würfelt die Tomaten, entfernt dabei die Flüssigkeit im Inneren, putzt die Pilze, schneidet sie klein und hackt die Kräuter grob.

In einem kräftig Schuss Olivenöl röstet man in der Pfanne zuerst vorsichtig den Knoblauch, bis er etwas Farbe bekommen hat, nicht zu viel, sonst wird er bitter, nicht zu wenig, sonst bleibt er scharf. Dann kommen die Pilze hinzu, wenn diese kurz angedünstet sind, schaltet man die Hitze auf die höchste Stufe und erwärmt ganz kurz in der Pfanne unter kräftigem Rühren die Tomaten. Sie dürfen keinesfalls zerkochen. Sauce kräftig salzen, würzen und unter die fertigen, heißen Nudeln rühren. Alles braucht nur ein paar Minuten, ist aber köstlich. Parmesan erst bei Tisch zufügen.